Stress der unsere Gesellschaft durchzieht ist erkennbar an der Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, was wir zueinander sagen, wie wir aufeinander reagieren, wie wir uns selbst leben, wie wir mit Dingen umgehen, die unseren Schutz bedürfen, wie wir unseren Dreck vor der eigenen Haustüre einfach auf die Straße kehren, quasi den Mitmenschen vor die Füße werfen.

Das klingt krass?

Beobachter, was seht ihr?

Jeder Mensch fällt in sein Schicksal hinein wenn er den Planeten betritt und packt dann seine Werkzeuge aus, welches er mitbekommen hat, wäre da nicht das Klassenzimmer ….

Das Klassenzimmer der Vereinheitlichung.

Stell dir mal vor, du kommst auf die Welt und weißt, egal was ist, dir kann nichts passieren, denn dein Werkzeugköfferchen mit genau den Werkzeugen die du brauchst sind alle dabei.

Und du kannst so richtig fett deinen Platz einnehmen.

Wir werden nicht in die Welt geboren, sondern mehr in Systeme und Systeme haben Strukturen und die brauchen Spielregeln und keine Handwerkszeug, womit man vielleicht Schrauben verstellt oder Zähne aus Rädern bricht, die dann hohl drehen.

Die Welt ist auf alle Fälle gefährlicher, denn Welt geht mit “w” an wie “wild” und wild ist gefährlich!

So habe ich wohl manches Werkzeug im Beutel liegen lassen, damit man mich hat leben lassen. und du auch und alle, die wir durch die Klassenzimmer der Gesellschaften ziehen.

Der Instinkt ist es, nach Sigmund Freud, der uns überleben lässt und wir uns anpassen lernen, ohne frei , wild und wunderbar zu sein.

Menschen sind Wunderwerke.

Ich glaube, wir haben uns selbst noch nicht so richtig ganz verstanden und können nicht alle Wirklichkeiten an uns bejahen, wie zum Beispiel, dass wir Seelenwesen sind.

Was jetzt nur am Rande erwähnt wird, denn es geht hier nicht darum , wie viel Wirklichkeiten der Mensch in sich birgt, heute geht es mir nur um Wärme und Kälte.

Und ich behaupte jetzt frech, dass sich der Mensch runterkühlt, je heißer die Erde wird, um sich die Füße nicht zu verbrennen.

Was will ich damit sagen?

Ich will damit sagen, dass der Mensch anfängt, sein Herz zu verschließen, um seinen Mund nicht aufmachen zu müssen und um auf seiner Supercouch sitzen bleiben zu können.

Eingepampert in Wohlfühl- Fata- Morgana, die wohlfein vermarktet werden.

Je mehr Schein, desto mehr findet man es fein und möchte es haben.

“Mein Schatz!”, und Gollum war nicht immer das hässliche kleine Wesen aus Mittelerde, aus dem Fantasieroman Herr der ringe von J.R.R. Tolkin, erst “der Ring” hat ihn zum Mörder werden lassen und hat seine Seele gespaltet.

Okay, okay, das ist eine fiktive Figur, eine Fantasiefigur, nicht real und doch real, denn Schriftseller können das Reale in Kostüme stecken, damit unsere Seele Bilder erkennt, die unser Verstand nicht sehen will.

Ach ja, wir lieben es romantisch und aufgeklärt und rational und systematisch und so, dass wir nur nicht unser Werkzeugköfferchen des Lebens auspacken müssen und selbst ans Werk gehen.

Handwerker sein ist zu viel Arbeit.

Dafür gibt’s Klempner aller Art: Die Anderen machen mich wieder ganz…. und wenn sie´s nicht machen sind sie dran Schuld und nicht ich, egal dabei ist, was hätte heile werden sollen.

Verantwortung abgeben, das ist was, was wir uns systematisch angeeignet haben, denn das ist eine Begleiterscheinung, quasi eine Nebenwirkung von Systemen.

Systeme sind wie Pillen sie beinhalten nicht nur eine Begleiterscheinung, sondern mehrere und während wir Verantwortung abschieben, ziehen wir uns Opferrollen über, denn schwach sein taugt Systemen mehr, als mit individueller Lebensenergie gekräftigt.

Ganz ehrlich, als Opfer geht es uns doch gut , da wird systematisch caritativ unter die Arme gegriffen und selbstlose Helferarmeen freuen sich über Opfer.

Wer sich kräftig zeigt, der ist da raus!

Unser Werkzeugkasten, den wir von Geburt an bei uns tragen, ist so allgemein gehalten , was uns aber noch lange nicht gleich macht.

Jeder von uns ist einzigartig, was wir allerdings mit “allgemein” überlagern.

Richtig leben, wie funktioniert das?

Keiner wird aufgefordert, seinen Werkzeugkasten hervorzuholen, mehr ist die Individualität so gestutzt, damit wir nicht über den Zaun fliegen.

Wir haben gelernt, dass das Außen uns überleben lässt.

Haben gelernt, uns nach dem Außen zu richten.

Haben gelernt, dass wir eh nicht ganz sind, sondern eher falsch und nicht richtig und unsere Ideen haben Menschen zum Lachen gebracht.

Was uns selbst nicht amüsiert hat.

Echtes Lachen kann man erkennen.

An was?

An der schönen, freien, schwebenden Leichtigkeit, die jeden erfasst, der in der Situation steht, in dem Moment ist wo die Fröhlichkeit sich durch den Köper Bahn macht, um jede Zelle zum Explodieren zu bringen.

Wenn beim Lachen nicht für alle diese federleichte, heitere Leichtigkeit und Freude entsteht, dann ist das kein echtes Lachen.

Lachen passiert in Momenten des Vertrauens.

Denn wer lacht hat keine Kraft mehr, um sich zu verteidigen, da sind die Muskeln anders beschäftigt.

Pubertierende, die können am besten lachen.

Einfach so ohne Anlass und alle lachen mit.

Erwachsene brauchen Lach – Hilfsmittel….. Die muss ich hier nicht aufzählen….

Das kennen wir, weil wir nach außen orientiert sind und wissen: Wer nicht mitmacht, wird ausgeschlossen Punkt

Es könnte viel schöner sein.

Einmal, das wissen wir, haben wir eben diese ureigenen Tolls in uns, die uns befähigen , unser Leben zu leben und noch mehr.

Nämlich auch, dass wir mit unseren Tools, mit unseren Veranlagungen, mit unserer Begabung nicht nur unsere Baustellen reparieren können, sonder andere unterstützen.

Wir sind soziale Wesen, das fühlt sich.

Fühl mal, wie du jetzt Liebe fühlen kannst, wenn du an einen Menschen denkst, den du liebst.

Gefühle, fühlen überhaupt, ist ein ganz feines Instrument in uns.

Vollständig vorhanden , wenn wir diesen Erdenball betreten und mit der Zeit…

Ich denke mal, je häufiger wir ein Gefühl fühlen, so feinfühliger bleiben wir.

Doch der Zeitgeist, die Mode, teilt Aufgaben aus mit Lösungsmustern.

Da kannste dein Gefühl stecken lassen, die Formel ist gegeben und die Zeit läuft.

Menschen fangen an, sich den Außentemperaturen anzupassen.

Wie bei Eidechsen.

Eidechsen sind übrigens dem Menschen sehr ähnlich habe ich in einem Artikel aus Welt.de Wissenschaft gelesen. Eidechsen sind Individualisten, heißt da die Überschrift und wenn man weiterliest erfährt man, dass sie sich ähnlich wie Menschen verhalten.

Sie mögen entweder ihre Artgenossen oder sind mehr Einzelgänger.

Aber in meinem Vergleich geht es um Wärme und Kälte.

Mit einer runtergekühlten Herzensenergie laufen wir Menschen auf unseren immer heißer werdenden Planeten herum.

Warum wohl?

Vielleicht, weil wir uns unsere Füße nicht verbrennen wollen.

Vielleicht weil wir instinktiv denken, nur so überleben zu können, in einer Welt, die nur eine Wahrheit anerkennt, und zwar die Wahrheit die im bestehenden System wabert.

Ist es nicht in Wirklichkeit so, dass jeder von uns in sich seine eigene Wahrheit produziert?

Ist es nicht so, dass jeder von uns die Dinge nur so sehen kann, wie jeder einzelne sie mit seinem Wesen erfasst und betrachtet und verwertet und sein eigenes Bild von der Welt zeichnet.

Jeder ist König seines eigenen Lebens.

Seiner eigenen Welt.

Seiner eigenen Wirklichkeit.

Und wir stoßen ständig an die Grenzen anderer Königreiche.

Darum weiß auch unser Grundgesetz, dass es wichtig ist, dass das Königreich jedes einzelnen Menschen auf dieser Erde unantastbar ist.

Wir Menschen und jeder auf seine Art und Weise ist wahnsinnig kostbar und unantastbar und wertvoll und einzigartig und die Welt braucht jeden Einzelnen. J E D E N!!

Gescheite Köpfe haben das in Worte gefasst.

Gescheite Köpfe sind ihrer Zeit voraus und haben ein feineres Bewusstsein.

Sie denken mit warmen Herzen.

Denn Menschen brauchen Wärme.

Sie sind eben keine Reptilien.

Sie können sich von ihrem natürlichen Wärmehaushalt nicht runterkühlen, um sich den Witterungsbedingungen anzugleichen.

Ohne Wärme erfriert der Mensch und wacht nie mehr wieder auf.

Achten wir darauf, wie es um unseren eigenen Wärmhaushalt des Herzens beschaffen ist, denn wir lassen uns von Kälte anstecken und niesen unschöne Eigenschaften in unser Umfeld.

Da schimpft es sich leicht mit einem Kind.

Da steckt man die Köpfe zusammen und versucht einen, der anders denkt, zu schaden.

Da wird eben, wie das Bild in der Bibel es so krass sichtbar macht, der kleinste Splitter im Auge des Anderen gesehen und nicht der Balken im eigenen Auge.

Tatsächlich ist es so, dass wir lediglich Angst haben uns selbst zu begegnen und die Schule des gesellschaftlichen Lebens stutzt eben deswegen die Individualität, damit keiner über den Zaun fliegen kann, sich seinen Ängsten stellt, durch diese Ängste hindurchgeht und daran wächst.

Stell dir mal vor, wenn jeder von uns es schaffen könnte, seine innere Wut, seine Angst, seine Aggression in Liebe, Vertrauen und Zuversicht umzuwandeln, wie schön das Miteinander wäre.

Das schafft Freude und Lebensqualität für alle.

Das macht die Herzensenergie strahlend grün und Grün braucht die Welt, um zu überleben.

Wir brauchen Einsicht, damit die Pflanzen wieder durchatmen können und unsere Kinder wieder lernen, aus sich heraus zu spielen.

Wir brauchen Versöhnung, um uns gegenseitig zu respektieren, unseren eigenen Wert erkennen, um dem anderen seinen Wert zuzugestehen.

Wir brauchen Mut, um unseren Träumen Beine wachsen zu lassen, damit sie auf eigenen Füßen stehen könne und sich selbst in die Welt hineintragen.

Wir brauchen Freude im Herzen, um wieder miteinander fröhlich zu sein. Richtiges Lachen ….

Wir brauchen Verständnis, gesunde Ohren, die lauschen, wenn ein anderer redet und die Stille, um sich zu erfühlen.

Herzen tasten einander in der Stille.

Sie brauchen keine Worte, sie brauchen Blicke in offene, ehrliche, klare Augen, um in die Seele des anderen zu gucken.

Wir brauchen Zuspruche, Anerkennung und Ermutigung, damit wir einander unterstützen, wenn das Gegenüber sich in seinem Schneckenhaus verkriecht.

Ja, und Zeit füreinander, denn die Zeit ist der Geistbringer, der uns gemeinsam umhüllt.

Geist, der uns Menschen Quelle ist für alle Nöte unseres Daseins.

Geist ist Leben, ist Lebensenergie und wenn wir uns in der Welt umgucken, dann haben das weise Menschen erfasst und weitergegeben.

Da ist der heilige Geist in unserer Kultur.

Das Qi im asiatischen Raum.

Prana, Spirit, Geist ist die kosmische Kraft, die nicht in Systeme eingebunden werden kann.

Ein Grund sie einfach auszuschließen.

Machen wir einfach unser Herzensfenster und Türen auf und lassen frischen Wind hineinziehen, allein oder miteinander, lassen wir uns einfach durchfluten von Kraft und Lebensenergie.

Wir brauchen den Wind des Lebens so sehr,  um gut für uns und andre und unseren Lebensraum zu sorgen.

Kühl dich nicht runter, stay warmherzig.