Sind nicht mit der Erwartung geschwängert, wie die liebliche Frühlingsmusik, die freudig in der Luft tanzt und Laune anstimmt.

Schwere Schatten ziehen vorüber.

Nebel verhüllen den freien Blick und Sonne macht sich rar.

Die Sonne, die den Morgennebel weg küsst, wie wir das im Frühling oder Sommer wahrnehmen.

Im Herbst klebt der Nebel in der Luft.

Klebt die Feuchtigkeit an den Blättern der Bäume, den Grashalmen und die Schwere ist sichtbar allüberall.

Das zieht ins Gemüt.

Macht schwer und der Körper ächzt.

Als würde Nebel und Feuchtigkeit durch die Knochen wandern.

Wir fühlen Endlichkeit und zack, werden wir umgeben von Traurigkeit.

Traurigkeit und Angst.

Angst zu sterben.

Angst um uns selbst.

Angst macht, dass der Moment stirbt.

Dabei werden wir sterben.

Wir leben endlich.

Darum können wir endlich anfangen zu leben.

Vielleicht magst du mal die Natur beobachten und es ihr dann gleich machen.

Sehen, wie die Regentropfen die Blätter von den Bäumen waschen, damit im Frühling freie Bahn ist, für den neuen Blütenschmuck.

Spülst du nicht deine Teller mit Wasser ab, nachdem du gegessen hast?

Du kochst.

Bereitest das Essen.

Bereitest vor.

Richtest das Essen appetitlich an.

Was für eine Freude, wenn es dann auch so gut schmeckt, wie es aussieht und danach, das kennst du bestimmt auch , sind die Bäuche voll und ein Stapel dreckiges Geschirr steht zum Abwasch bereit.

Sicherlich hast du schon gemerkt, dass wir täglich mit dem Reigen, der im Großen genau so ist, wie im Kleinen, im Außen, wie im Innen, konfrontiert.

Das Wasser aus der Wasserleitung, die vielen aneinander gereihten Tropfen nehmen wir beim Abwasch allerdings so wahr, wie sie sind.

Wasser, zum Reinigen.

Wasser, zum Kochen.

Wasser, zum Wohlfühlen.

Und wenn es im Herbst aber regnet, kennst du das Gefühl, dann finden wir es extrem unangenehm.

Dann macht uns das plötzlich traurig.

Wir können das ändern, indem wir die Regentropfen als das wahrnehmen was sie wirklich sind: Kleine , lustige lang gezogene Wasserkügelchen, die der Erde und uns Menschen gut tun.

Einkehr ist das Zauberwort der Zeit, weißt du das?

Stell dir vor, wie du inne hältst.

Wie du meditierst.

Dein innere Lächeln neu ausrichtest.

Weißt du, dann sind wir verbunden mit unserer inneren Weisheit.

Probier mal aus.

Weil unsere innere Weisheit das Geheimnis der Natur, der Zeiten, des Lebens kennt.

Weiß um die Dringlichkeit das alles zu erfahren und ist uns hier, in unseren Breitengraden eine echte, spirituelle Hilfe.

Sie hilft uns als Mensch zu wachsen.

Nicht wirtschaftlich, sondern menschlich.

Diese Jahreszeit gibt uns die Chance, unsere Schatten zu sehen.

Die langen

Die dunklen

Die kleinen

Und diese Jahreszeit hilft uns, unsere Schatten anzunehmen, weil wir wissen, dass wir nicht nur Gutmenschen sind.

Wir können ganz schön hinderlich für unsere Mitmenschen sein und wenn wir das für andere sind, dann sind wir es auch für uns.

Vielleicht magst du dich jetzt bereit machen, zu deiner persönlichen Einkehr, um aufzublühen dann, wenn es wieder an der Zeit ist.

Guck auf die vergehende Schönheit, denn sie zeigt dir das Vollkommene und schon beginnt ein neues Wachstum.

Ich wünsche uns einen wunderbaren Herbst und ich weiß, Freude bleibt, wenn wir sie im Herzen konservieren.